Wie kam ich zu Olympus? (Neuigkeiten)

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Wie kam ich zu Olympus?

 

Meine fotografische „Laufbahn“ begann ich noch klassisch analog mit Film.

Durch die alte Spiegelreflexkamera (Canon) meines Vaters war mein Einstieg mit Canon vorgezeichnet. Anfangs erkundete ich die Fotografie mit der EOS 33.

Bedingt durch Film war die Lernkurve natürlich nicht so steil wie heutzutage. Außerdem kostete das Entwickeln auch entsprechend Geld. 

 

Meine erste digitale Kamera war dann die –> Olympus C-720 Ultra Zoom mit 3 Megapixel.

Mit der war ich sehr zufrieden, konnte man damals schon das Display zum Stromsparen ausschalten. Auch Bilder gedruckt auf A4 hängen heute noch.

 

Irgendwann bahnte sich dann der komplette Umstieg von analog auf digital an:

Ich hatte Geld gespart und leistete mir die Canon EOS 50D (fast wäre es damals die Olympus C5050 geworden).

Die Lernkurve zeige nun steil nach oben und endlich wurde digitales Fotografieren für mich „richtig“ möglich.

Es kamen und gingen im Laufe der Jahre versch. Objektive.

 

Mein hauptsächliches fotografisches Gebiet ist die Natur, insbesondere Vögel und Makros.

Irgendwann kam dann der Umstieg auf die 7D II, da schneller und mehr Autofokusfelder und generell aktueller.

Zwischendrin erstand ich auch eine kleine Kamera zum Mitnehmen / für den Urlaub: E-PM1 (Pen Mini)

Sehr klein, Wechselobjektiv, klasse!

 

Allerdings stellte ich im Laufe der Jahre fest, dass die Kamera immer öfters zu Hause blieb. Die Kombi 7D II + 100-400mm wog doch einiges und hatte eine beachtliche Größe.

Fast 1 Kg Kamera (910g)  + 1360g Objektiv – also gut über 2Kg.

Zu groß, zu schwer, zu auffällig, zu umständlich, … sodass der Spaß am Fotografieren teilweise verloren ging.

Außerdem war störend, dass am langen Ende, am dem ich das Tele zu 80-90% nutzte, die Leistung eben einbrach und nicht 100% überzeugte.   

Dass ich nicht mehr so viel auf Tour war störte mich, aber ich wusste nicht so recht wie Abhilfe schaffen.

Ein fotografisch sehr erfolgreicher Arbeitskollege hatte ähnliche Probleme bzgl. Größe / Gewicht und zündete den entscheidenden Funken bei mir. Er stieg auf Olympus um und erzählte mir davon. Zuerst die E-M5 Mark II und dann zusätzlich die E-M1 Mark II. Ich war überrascht wie klein die Kamera im Vergleich war, dazu noch 121 AF Punkte und die wahnsinnigen Geschwindigkeiten 10-15-18 fps / 60 fps.

Der Funke schlummerte noch einige Monate bei mir im Frühjahr 2017 und ich dachte aufgrund der anstehendes Geburt des Nachwuchses über meine Foto-Ausrüstung nach.

Irgendwann entschied ich mich, dass ich eine kleinere leichtere Kamera mit Wechselobjektiven benötige, um mit dem Nachwuchs dann auf Tour zu sein.

Der Gedanke schwirrte immer wieder um Olympus herum – ich kannte die Marke ja von früher und war mit den Ergebnissen immer zufrieden.

(zur prinzipiellen Wahl stand zwar auch Panasonic, aber es war eigentlich zu Anfang gleich klar, dass es Olympus werden wird, aufgrund eigener Erfahrung mit der Marke Olympus und der Kernkompetenz von Olympus bei optischen Produkten – Objektive, Mikroskope / medizinisch-optische Produkte und heutzutage natürlich optisch-digitale Produkte).

 

Den Anfang vom Ende der Canon Ausrüstung läutete dann die E-M10 Mark II ein, die ich im Sommer 2017 kaufte.

Tolle kleine Kamera, die alles bietet und dann noch das, für mich persönlich geniale, Retro Design. Dazu kam das 45mm f1.8. Was für eine kleine leichte Kombi. Kein Vergleich zum vergleichsweise großen Canon 85mm 1.8, das offen zu sehr zu CAs neigt.

So machte nun langsam das Fotografieren wieder Spaß. Aber es rumorte weiter in mir…

Meine Gedanken drehten sich um das Thema:

die Zukunft wird eher spiegellos sein, da es heute keine technischen Erfordernisse mehr gibt, einen Spiegel einzubauen.
beim MFT-System bekomme ich tolle Linsen in durchgehend top Qualität zu passenden Preisen.
Das MFT System ist kleiner, leichter und teils schneller als klassische DSLRs
der Crop-Faktor 2x kommt meinem Hauptgebiet Naturfotografie eigentlich sehr entgegen.
wenn ich das Canon Equipment jetzt (Stand Mitte 2017) verkaufe, so bekomme ich auch noch einen ganz guten Preis dafür – der z.B. in 2 Jahren wesentlich geringer ausfallen würde.

 

So überlegte ich ein paar Wochen und es fiel die finale Entscheidung: der Umstieg wird komplett durchgezogen.

 

Also kompletter Verkauf des Canon Equipments. 😉

Ich beglückte meinen Foto-Händler mit einem größeren Auftrag in dem ich die E-M1 Mark II mit dem 12-40mm f2.8 und dem 300mm f4.0 erwarb.

 

Und was soll ich sagen:

Ich bin sehr zufrieden mit meinem Equipment und habe den Spaß am Fotografieren wiedergefunden!!! der wichtigste Punkt an dem Ganzen.

Die Bildqualität ist über jeden Zweifel erhaben – die Kameras / Objektive liefern eine tollte Bildqualität, sodass ich recht problemlos bis ISO 6400 gehen kann.

Bzgl. der Naturfotografie ist das 300mm f4 PRO schlicht genial! Überragende Schärfe, Top Stabilisierung erstklassig verarbeitet. Eine richtig tolle Linse.

 

Die Wetterfestigkeit durfte ich (zwangsweise) bei einigen Wolkenbrüchen schon überprüfen. Absolut dicht und zuverlässig. Ein wichtiger Punkt, gerade für Naturfotografen.

 

Weiterhin finde ich sehr toll, dass die jpgs aus der Kamera sehr gut nutzbar sind und bedürfen in vielen Fällen keiner/nur wenig Nachbearbeitung! (Ich fotografiere RAW + jpg)

Um auch mal was nicht so Tolles zu erwähnen: das Menü Olympus ist bekanntermaßen nicht gerade eingänglich / selbsterklärend – da dürfen die Entwickler mal ein paar Stunden mit den Fotografen zusammensetzen 😉

 

Zu Weihnachten 2017 rumorte dann doch noch ein anderer Wunsch in mir: ich hatte die PEN-F entdeckt. Einfach eine wunderschöne Kamera die total Spaß macht und zu der man, zumindest in meinem Falle, fast schon eine persönliche Verbindung aufbaut! Diese zog zu Weihnachten 2017 dann ein (Die E-M10 Mark II wurde dann verkauft)

 

Hin und wieder kommt natürlich noch die ein oder andere Linse hinzu

 

Mit der aktuellen Kombination (E-M1 Mark II + PEN-F) habe ich aber meine derzeitige Wunsch-Kombination gefunden und habe keinen Bedarf an Veränderung 😉

 

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